Wandern und Reiten

 

Es gibt kaum ein Land, das es mehr verdient, zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes entdeckt zu werden, als Irland. Überhaupt bietet Irland viele Möglichkeiten an, seinen Urlaub aktiv zu gestalten. Aber welcher begeisterte Reiter möchte sich nicht den Wunsch erfüllen, einmal an einem einsamen Strand entlang zu galoppieren, oder mit sich und der faszinierenden Natur Irlands allein zu sein und die Abgeschiedenheit einer urtümlich gebliebenen Landschaft intensiv zu genießen?

Von zu Hause aus bieten zahlreiche Reiseunternehmen Reiterferien in Irland an. Gebucht wird dabei der komplette Service; geführte Ausflüge inklusive. Allerdings geht es auch individuell. Wer spontan entscheiden möchte, wie er seinen Urlaub und seine Aktivitäten in Irland aufteilt, kann beispielsweise auch an Bed & Breakfast – Programmen teilnehmen, die sich auf Reiterferien spezialisiert haben. Hier werden gewissermaßen Unterkunft und Verpflegung nicht nur für den Reiter geboten; das Pferd kann gleich mit gebucht werden. Eine andere Art von Ferien mit dem Pferd kann man erleben, wenn man sich für eine Fortbewegung mit den Horse-drawn Caravans entscheidet. Das sind sogenannte Zigeunerwagen, mit denen man durch das Land zieht. Küche und Schlafgelegenheit fahren dann natürlich immer mit.

Nicht nur auf dem Rücken eines Pferdes kann man Irland erleben. Hier lässt es sich auch noch bestens wandern und das sogar im traditionellen Sinn. Gutes Schuhwerk, Rucksack, Karte und Kompass sind dabei alles was man benötigt. Die geringe Bevölkerungsdichte Irlands lässt es zu, dass man auf den Routen meist relativ alleine unterwegs ist. Dass es in Irland im Sommer nicht zu heiß wird, ist jetzt von Vorteil, wenn man sich ausschließlich zu Fuß bewegt. Viele nicht mehr benutzte Straßen, Wege oder ehemalige Bachläufe wurden zu Wanderwegen erklärt. Sie führen vorbei an historischen Stätten und durch eindrucksvolle Landschaft. Planen sollte man dabei unbedingt die Übernachtungen, denn nicht in allen Gegenden wird B&B angeboten.