Irland Reisen

 

Es sind die Bilder von satten, grünen Wiesen, die sanften Hügelketten, der Geruch von Meer, Whiskey und alten Traditionen, an die man denkt, wenn man über Irland spricht. Aber eine Irlandreise ist mehr als ein paar plakative Ansichten aus Katalogen oder Filmen -  es ist eine Reise in eine einzigartige Natur und in eine Vergangenheit, die selten so lebhaft noch existiert und im Bewusstsein der Menschen bewahrt wird, wie bei den Iren. Auf die Reisenden warten nicht nur Sehenswürdigkeiten und mittelalterliche Kirchen, Druidensteine und Burgen. Wer darüber hinaus mehr über das Wesen, man könnte auch sagen die Seele Irlands wissen möchte, sollte eintauchen in das tägliche Geschehen, in die Pubs von Dublin oder in die lebensfrohe Atmosphäre des architektonisch sehenswerten Cork. Die Festivals im historischen Galway und viele kleine regionale Feste bieten dazu viel irische Kultur.

Abseits des Trubels findet der Irlandreisende Ruhe und die Möglichkeit des Rückzugs. Einzigartige Naturschönheiten bieten reichlich Gelegenheit dazu. Die wildromantische Landschaft von Connemare mit dem Nationalpark belegen die Ursprünglichkeit Irlands. Der Ring of Kerry ist eines der beliebtesten Ziele. Hier kann man sich bei einer rund 180 KM langen Fahrt über die Küstenstraße in Irlands Südwesten den Meereswind um die Nase wehen lassen. Flusskapitäne genießen in der warmen Jahreszeit auf dem Shannon, einem Dorado mit rund 800 KM Wasserwegen, ihren Urlaub auf einem gemieteten Hausboot. Ein wenig wetterfest sollte man allerdings bei einer Reise durch Irland schon sein. Die Insel hat Seeklima. Das Gute daran ist, dass es nie so wirklich kalt wird, wie auf dem Kontinent und Minustemperaturen sind eher selten. Dafür sind die Sommer auch nicht übermäßig warm und es regnet zudem noch relativ häufig – jedoch mehr in Form von leichtem Nieselregen. Man könnte von einem gemäßigten Klima sprechen, das durch die Nähe zum Golfstrom in einigen Regionen sogar Palmen gedeihen lässt.